{"id":1198,"date":"2019-04-08T13:23:23","date_gmt":"2019-04-08T11:23:23","guid":{"rendered":"http:\/\/magic-seven.de\/?p=1198"},"modified":"2019-04-08T16:51:19","modified_gmt":"2019-04-08T14:51:19","slug":"einstieg-ins-abenteuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magic-seven.de\/?p=1198","title":{"rendered":"Einstieg ins Abenteuer"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Artikel richtet sich an all Diejenigen, die mal an einem <b>Einf\u00fchrungsspiel<\/b> bei mir (Daystalker) teilnehmen m\u00f6gen.<\/p>\n<p><b>Wichtiger Hinweis:<\/b> Ich wohne in der N\u00e4he von <b>Mainz<\/b>, sodass ich Spielrunden im Mainzer Raum anbiete. \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Anreisende kann ich leider nicht zur Verf\u00fcgung stellen. Ortsfremde Besucher sind herzlichst willkommen!<\/p>\n<h2>Wie darf ich mir diese Spielrunde vorstellen?<\/h2>\n<p>Man trifft sich gem\u00fctlich zu dritt (oder mehr), setzt sich an einen <b>Tisch<\/b>. Jeder der Spieler erh\u00e4lt einen <b>Stift<\/b>, einen <b>Zettel<\/b> (Din A4) und <b>W\u00fcrfel<\/b> [Darum spricht man auch gerne von &#8222;pen and paper&#8220;]. Der Zettel wird <i>Charakterbogen<\/i> genannt und wird nach gewissen Regeln ausgef\u00fcllt. Darauf ist verzeichnet, wie eure Spielfigur aussieht, was sie kann und was sie bei sich tr\u00e4gt. Der Erz\u00e4hler (meist ein erfahrener Rollenspieler, der als <b>Spielleiter<\/b> bezeichnet wird) beschreibt euch eine Situation, auf die ihr dann entsprechend reagieren k\u00f6nnt. <b>Interaktionen<\/b> mit der Spielwelt tragt ihr an den Spielleiter heran, der daraufhin euch erz\u00e4hlt, wie die Umgebung darauf reagiert. Untereinander, also die Spieler in Form ihrer Spielfiguren, k\u00f6nnt ihr direkt interagieren. Dabei wechselt sich das &#8222;Geschichte erz\u00e4hlen&#8220; mit den &#8222;Unterbrechungen&#8220; (Was mag dein Charakter tun?) ab. Zusammenfassend k\u00f6nnen wir also feststellen: Es ist ein gesellschaftliches Gruppenspiel, bei dem jeder in die Rolle einer Spielfigur schl\u00fcpft und durch verbale Kommunikation (darunter auch nonverbale Kommuninkation, wie Gesten und Mimiken) eine Geschichte erz\u00e4hlt wird. Die Wahrnehmung eurer Spielfiguren \u00fcbernimmt daf\u00fcr der Spielleiter; er erz\u00e4hlt euch, was eure Figuren sehen, h\u00f6ren, riechen und schmecken; teils auch, welches Empfinden gerade in ihnen geweckt wird (wie Furcht und K\u00e4ltegef\u00fchle). Von au\u00dfen betrachtet sieht man f\u00fcnf Personen an einem Tisch sitzen, die Bleistifte kauen und Radiergummis knetend einem der Anwesenden gespannt zuh\u00f6ren und ab und zu werfen die Spieler W\u00fcrfel und bestaunen das (Zahlen-)Ergebnis, w\u00e4hrend sie an Erfrischungsgetr\u00e4nken nuckeln und Chips oder S\u00fc\u00dfigkeiten essen.<\/p>\n<p>Als <b>Hilfsmaterialien<\/b> k\u00f6nnen folgende Dinge zum Einsatz kommen:<\/p>\n<ul>\n<li>Stimmungsvolle Musik<\/li>\n<li>Handouts (Zettel mit Bildern, Zeichnungen und Karten\/Lagepl\u00e4ne darauf.)<\/li>\n<li>Karteikarten (mit Namen oder anderen Hinweisen darauf)<\/li>\n<li>Miniaturen (Kleine Spielfiguren, um Helden und Monster darzustellen. Teilweise auch Mini-M\u00f6beliar.)<\/li>\n<li>Bodenpl\u00e4ne (Eine Spielunterlage mit K\u00e4stchen darauf, um die Umgebung aufzuzeichnen und die Positionen der Figuren anzuzeigen. Teils mit sch\u00f6nen Untergrundmotiven, wie einen Wald.)<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Wieviel kostet das Tischrollenspiel?<\/h2>\n<p>Nun, grundlegend ist dieses Hobby recht preiswert; einige Regelwerke sind g\u00e4nzlich kostenlos, bei anderen gibt es Schnellstarter, die kostenlos angeboten werden.<\/p>\n<p>Jedoch stellt man relativ schnell fest, dass das Tischrollenspiel schon recht <b>zeitintensiv<\/b> ist. Eine Spielsitzung erstreckt sich im Regelfall zwischen vier bis sechs Stunden; gerne auch mal l\u00e4nger. Meistens bleibt es nicht bei einem Treffen &#8211; insbesondere nicht f\u00fcr ein &#8222;vollwertiges Abenteuer&#8220; (oder gar eine Kampagne). Und so l\u00e4ppert es sich zusammen.<\/p>\n<p>Als (ganz groben) Anhaltspunkt zeige ich mal einige Beispiele auf:<br \/>\nEinen <b>Oneshot<\/b>. Diese Abenteuer sind darauf ausgelegt, dass sie nur einmalig absolviert werden. Dies bedeutet, dass die Charaktere danach entweder tot, wahnsinnig oder anderweitig nicht mehr &#8222;einsatzbereit&#8220; sind. Diese Art bietet sich f\u00fcr zwei Spielertypen an: Diese, die das Hobby mal ausprobieren wollen und jene, die zwischendurch mal ein anderes Setting bespielen oder eine andere Figur verk\u00f6rpern wollen. <b>Zeitaufwand: Meistens zwischen 4 und 10 Stunden.<\/b> Vorgehensweise: Die Charaktere werden entweder kurz vorm Spiel zusammengestellt oder man w\u00e4hlt aus vordefinierten Charakteren sich einen aus. \u00dcblicherweise spielt man einen Nachmittag, der in den Abend ausgleitet (bis open end) oder man trifft sich zweimal (f\u00fcr je ca. 5 Stunden).<br \/>\nEinen <b>Onesheet<\/b>. Diese Abenteuer sind dem Oneshot nicht un\u00e4hnlich, zeichnen sich aber dadurch aus, dass sie &#8211; wie der Name erahnen l\u00e4sst &#8211; sich auf einem Zettel (Din A4; Vorder- und R\u00fcckseite) befinden. Diese Abenteuerform ist auf das N\u00f6tigste &#8222;eingedampft&#8220; und konzentrieren sich meist auf eine kleine Herausforderung mit \u00fcberschaubarem Umfang. [Insbesondere f\u00fcr Rollenspielanf\u00e4nger UND Anf\u00e4ngerspielleiter empfehlenswert.] Die Abenteuer lassen viel &#8222;drum herum&#8220; weg: Das kann positiv sein (Es geht gleich voll ins Abenteuer!), kann aber auch negativ sein (Keine Charakterentwicklung, wie man sie \u00fcber mehrere Spielabende erleben kann.). Option: Man kann nat\u00fcrlich mehrere (meist zusammenhanglose) Onesheets mit ein und demselben Charakter erleben. <b>Zeitaufwand: Zwischen 2 und 4 Stunden.<\/b> Vorgehensweise: Meist vordefinierte Charaktere. So schnell wie man im Abenteuer ist, so schnell ist man auch wieder raus. Einen Abend problemlos m\u00f6glich. [An die SL: Meistens gibt es noch optionale Abschnitte, die man dann je nach Zeitknappheit noch weglassen kann (ohne die Grundstory zu zerst\u00f6ren).] Dieses Abenteuerformat &#8222;kr\u00e4nkelt&#8220; leider an fehlendem Tiefgang!<\/p>\n<p>Ein (&#8222;vollwertiges&#8220;) <\/b>Abenteuer<\/b>. Jetzt kommen wir zum Eingemachten: Diese Abenteuer umfassen mehrere Seiten (bis zu einem Umfang eines Heftchen). Sie k\u00f6nnen kommerziell erworben werden (Hohe Qualit\u00e4t, wenig Vorbereitungsarbeit.) \u00fcber freie Abenteuer (meist mindere Qualit\u00e4t, teils weitere Arbeit n\u00f6tig) bis hin zu selbstgeschriebenen Abenteuern (Seeehr zeitaufwendig, Megaarbeit!). <b>Zeitaufwand: 8 bis 15 Stunden; somit mehrere Spielsitzungen (von je 2 bis 6 Stunden).<\/b> Vorgehensweise: Die Charaktere werden zuvor nach den Vorstellungen der Spieler erstellt. (Die Charaktere k\u00f6nnen &#8211; sofern sie \u00fcberleben &#8211; in Folgeabenteuer mitgef\u00fchrt werden!) Bei einer solchen Spielzeit, k\u00f6nnen Charaktere sich entwickeln, mehrere Handlungsstr\u00e4nge erfahren werden und gr\u00f6\u00dfere Aufgaben bew\u00e4ltigt werden.<\/p>\n<p>Eine <b>Kampagne<\/b>. Im Grund genommen ist eine Kampagne die Aneinanderreihung von mehreren zusammenh\u00e4ngenden Abenteuern, die eine komplexe und\/oder l\u00e4ngerfristige Geschichte erz\u00e4hlen. <b>Zeitaufwand: Viele, viele Spielesitzungen &#8211; \u00fcber Monate, manchmal auch Jahre.<\/b> Dies stellt die &#8222;K\u00f6nigsdisziplin&#8220; dar. Charaktere entwickeln sich epochial weiter, viele Geschichten werden erlebt und eine Haupthandlung erstreckt sich \u00fcber alle\/viele Teile der Abenteuer. Der Zeitraum (innerhalb der Spielwelt) kann dabei das gesamte Leben einer Heldengruppe erz\u00e4hlen. Seinen Reiz hat diese Art an der Langlebigkeit der Spielgruppe: Schlie\u00dflich spielt man Woche f\u00fcr Woche (oder alle zwei Wochen oder einmal im Monat) seinen Charakter \u00fcber Monate oder gar Jahre hinweg (mit den selben Leuten, in der selbe Welt &#8211; mit dem selben Regelwerk.) Einige Spielerinnen m\u00f6gen diese &#8222;Eint\u00f6nigkeit&#8220; nicht &#8211; sie bespielen lieber wechselnde Settings und immer mal wieder neue Charaktere (mit frischen Konzepten). Es bleibt eine Frage des Spielstils.<\/p>\n<h2>Was passiert w\u00e4hrend des Spiels?<\/h2>\n<h2>Wann ist das Spiel zuende?<\/h2>\n<h2>Eure Fragen, meine Antworten:<\/h2>\n<p><b>Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?<\/b><br \/>\n<i>Um es kurz zu fassen: Keine!* Ihr ben\u00f6tigt weder eine Ausbildung im Improvisationstheater, noch Vorwissen der Spielwelt oder das Studium der Regelb\u00fccher. <i><\/p>\n<p>* Anmerkung des Autors: Medizinisch gesprochen solltet ihr nat\u00fcrlich schon ein gewisses Ma\u00df an Mitteilungsm\u00f6glichkeiten haben. Die soziale Interaktion ist Grundvoraussetzung f\u00fcr das gemeinsame Spiel.<\/p>\n<p><b>Wann findet das Einf\u00fchrungsspiel statt?<\/b><br \/>\n<i><\/i><\/p>\n<p><b>Was ist der Unterschied zwischen Spielsystem und Setting <\/b><br \/>\n<i><\/p>\n<p>Als Setting, auch als Szenario oder Spielwelt betitelt, wird das Universum bezeichnet, in dem das Rollenspiel stattfindet. Dies kann eine klassisches Mittelalter sein, oder eine Abwandlung davon mit Magie und Fabelwesen. Aber auch historische Umgebungen, wie das England im Viktorianischen Zeitalter, sind m\u00f6glich. Einige Settings sind in der Zukunft angesiedelt und behandeln eine dystropische Welt oder einer, in der die Menschheit zu den Sternen aufgebrochen ist.<\/p>\n<p>Im Grunde genommen l\u00e4sst sich jedes Setting bespielen. Es gibt sogar Ausgefallenere, in denen man Ratten in einem Kaufhaus verk\u00f6rpert. Entscheidend ist was IHR spielen m\u00f6gt!<\/p>\n<p>Eine angenehme Spielrunde ist eine, in der jeder mit dem gew\u00e4hlten Setting zufrieden ist und seinen Charakter spielt, auf den sie\/er Lust hat!<i><\/p>\n<p><b>In welcher Spielwelt kann man spielen?<\/b><br \/>\n<i><i><\/p>\n<p><b><\/b><br \/>\n<i><i><\/p>\n<p><b><\/b><br \/>\n<i><i><\/p>\n<p><b><\/b><br \/>\n<i><i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Artikel richtet sich an all Diejenigen, die mal an einem Einf\u00fchrungsspiel bei mir (Daystalker) teilnehmen m\u00f6gen. Wichtiger Hinweis: Ich wohne in der N\u00e4he von Mainz, sodass ich Spielrunden im Mainzer Raum anbiete. \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Anreisende kann ich leider nicht zur Verf\u00fcgung stellen. Ortsfremde Besucher sind herzlichst willkommen! 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